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Jan 10

Deine Personal Branding Strategie

Erfolgreiche Personal Brands entstehen weder über Nacht, noch zufällig. Bei etablierten Personenmarken wie Ex-Daimler-CEO Dieter Zetsche arbeiten komplette Teams minutiös an der perfekten Inszenierung und Außenwirkung. Jede Veranstaltung, jeder Post zahlt auf die gewünschte Wahrnehmung der Personenmarke Zetsche ein. Auch wenn du (noch) kein/e DAX-CEO bist, sollte der Aufbau deiner Personal Brand strategisch geplant und durchgeführt werden. Bevor du also Inhalte veröffentlichst, Interviews gibst und Content produzierst, solltest du dir Zeit für die Entwicklung einer stringenten und individuellen Personal Branding Strategie nehmen. Folgenden Fragen können dir dabei helfen: 

  • Welche Themen begeistern dich? 
  • Was können andere Nutzer von dir lernen? 
  • Welche Stärken möchtest du vorrangig darstellen? 
  • Wer ist deine Zielgruppe? 

Im Folgenden werden wir jede der drei Fragen genauer beleuchten.

Für welche Themen steht deine Personal Brand?

Du kennst das aus deinem privaten oder beruflichen Umfeld – manche Themen interessieren dich stärker als andere. Gewisse Themen gehen dir nicht aus dem Kopf, beschäftigen dich Tag und Nacht. Du könntest dich stundenlang über sie unterhalten. In anderen Worten: Du brennst für dieses Thema oder diese Themen. Good News: Es ergibt also total Sinn, deine Personal Brand um diese Themen aufzubauen – solange sich auch andere Menschen dafür interessieren. Ob du diese Menschen bereits kennst oder nicht, ist zunächst egal. Du kannst prinzipiell frei entscheiden, für wie viele Themen deine Personenmarke stehen soll. Mehrere Themen können dir die Content-Erstellung erleichtern und erhöhen deine potenzielle Audienz. Allerdings bedeuten mehrere Themen auch mehr Zahlen, Daten, Fakten – du willst schließlich immer auf dem aktuellen Stand sein. Was zählt, sind deine Leidenschaft und dein Einsatzwillen.

Celine Flores Willers Personal Branding Expertin

Céline Flores Willers spricht seit Jahren über Personal Branding auf LinkedIn und ist absolute Expertin auf ihrem Gebiet.

Was können andere von dir lernen? 

Im besten Fall solltest du nicht nur leidenschaftlich für ein Thema oder mehrere Themen sein, sondern diese auch sehr gut kennen. Beim Aufbau deiner Personenmarke geht es zu großem Teil darum, dich als Expert*in für ein Fachgebiet zu positionieren. Im besten Fall bringst du also relevante Berufserfahrung oder theoretisches Wissen auf deinem Gebiet mit. Solltest ein für dich neues Thema deine Leidenschaft geweckt haben, solltest du entweder transparent damit umgehen und deinen Lernprozess dokumentieren – oder zunächst fundiertes Wissen aufbauen und erst im Anschluss darüber sprechen. Zum Expert*innenstatus gehört auch, mit kritischen Rückfragen und Widerspruch umgehen zu können. Neben fachlichem Know-How geht es besonders im Corporate Personal Branding viel um Werte und Einstellungen. Starke Personal Brands vertreten bestimmte Werte und kommunizieren diese offen. Indem du diese Überzeugungen in deinen Content und Aussagen einfließen lässt, zeigst du klare Kante und Authentizität. 

Welche Stärken möchtest du darstellen?

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Obwohl es sympathisch sein kann, über deine Schwächen zu sprechen, solltest du im Großteil deiner Kommunikation deine Stärken ausspielen. Zuvor solltest du dir überlegen, welche Stärken dir und deiner Personal Brand zugeschrieben werden sollen. Hier hilft es, wirklich ehrlich mit dir selbst zu sein. Überlege dir genau, was andere Menschen an dir bewundern oder in der Vergangenheit bereits als Stärke ausgezeichnet wurde. Auch bei deinen Stärken gilt: Qualität statt Quantität. Eine Personenmarke, die gefühlt alles gut kann, kann schnell einschüchternd und sogar unsympathisch wirken. Sobald du dich für dein Set an Stärken entschieden hast, gehe voll und ganz in ihnen auf. Es wird deiner Personal Brand helfen.

Wer ist deine Zielgruppe?

Bevor es an die Konzipierung erster Kommunikationsmaßnahmen geht, solltest du deine Zielgruppe genau kennen. Wen möchtest du mit deinen Inhalten erreichen? Wo triffst du diese Menschen – digital oder analog? Was sind Themen, die diese Menschen beschäftigen? Du merkst, auch hier lohnt es sich, einige Stunden zu investieren. Wenn du sie gefunden hast, solltest du deine Zielgruppe bei jeglichen Kommunikationsmaßnahmen im Hinterkopf behalten. Im besten Fall recherchierst du interessante Themen und veröffentlichst relevante Inhalte in Bezug auf diese. Wenn du diese Zielgruppe für dich gewinnst, hast du einen ersten wichtigen Schritt in Richtung erfolgreicher Personal Brand getan.

Celine Willers Personal Branding Zielgruppe

Als Personal Brand solltest du deine Zielgruppe genau kennen und mit deinen Inhalten explizit ansprechen.

Wenn du dir Gedanken zu den oben genannten Punkten gemacht hast, bist du so gut wie startklar für deine Personal-Branding-Reise. Zusätzlichen Input gefällig? In unserem E-Learning zum Thema Personal Branding auf LinkedIn geben wir dir verschiedene Frameworks an die Hand und leiten dich mit praktischen Übungen und Beispielen durch den Prozess der Strategiefindung.